Heute empfing die 4. aus Kinderhaus die 3.

Bei diesem Vereinsderby hat der Siegeswille gewonnen.

Die 3. aus Kinderhaus kam nur sehr schleppend ins Spiel und so stand es in der 8 Spielminute 13:5 für die 4. Dieser Rückstand sollte dann später auch die Differenz beim Endstand sein. Die 3. verlor mit 58:50.

Die 4. spielte überwiegend eine tiefe 2-3 Zone, was das Penetrieren für die 3. sehr schwer machte. Leider trafen die Schützen der 3. heute nicht genug. Zwar lieferten Kai und Rolf ein überdurchschnittliche Punkteausbeute mit 15 und 16 Punkten, leider trafen hingegen ihre Mitspieler heute kaum den Korb. Daher scorten die 3. aus Kinderhaus auch nur 50 Punkte.

Die 4. war hier  mit 8 Zählern mehr auch nicht viel besser und trafen von Downtown sogar nicht einen Dreier. Allerdings setzten sie sich unterm Korb mit mehr Motivation häufiger durch. Auch beim Rebound war heute die aggressivere Mannschaft der größeren deutlich überlegen.

Die 4. spielte hart und setzen ihren Körper geschickt ein. Teils auch hart an der Grenze zum erlaubten. Die 3. antwortete insgesamt mit Fouls anstatt mit geschicktem Körpereinsatz, sodass sie nach dem Spiel 10 Fouls mehr als der Gegner hatte.

Alles in allem haben die zahlreichen Turnovers der 3., die durch mangelndes Training zustande kamen, den Unterschied gemacht. Die 4. hat hart gespielt und Schwächen beim Zusammenspiel gnadenlos ausgenutzt. Die Pässe der 3. haben teilweise eher die Zuschauer gefangen als die Mitspieler. Aber auch wenn der Ball hätte ankommen können waren die Pässe ohne jegliche härte. So konnte sich die Zone der 4. immer wieder neu ausrichten oder sogar die Pässe abfangen. Wenn dann mal ein Pass ankam, dann musste der Mitspieler diesem fast hinterherhechten, sodass auch hier sich die Zone der 4. wieder neu ausrichten konnte bevor der Ball unter Kontrolle war.

Als dadurch die Frustration im Team anstieg, wurden dann noch vermehrt unkluge Aktionen gemacht und Schüsse genommen die nicht gut herausgespielt waren.

Hier zeigt sich die Schwäche eines Spielertrainers. Rolf pfiff als Spieler auf dem letzten Loch und konnte heute in seiner Doppelrolle, auch krankheitsgeschwächt, dem Trend innerhalb des Teams während des Spiels nichts entgegensetzten oder Weichen in die richtige Richtung stellen. Daher ist es umso wichtiger diese Dinge beim Training anzusprechen und umzusetzen, sodass diese im Spiel automatisch ablaufen und wieder mehr Bewegung auf dem Platz stattfindet.

Die nächsten beiden Gegner der 3. werden noch härter und schwerer sein als die 4. es heute war. Coach Rolf hofft auf eine rege Trainingsbeteiligung, sodass hier Fehler beseitigt werden können und das Zusammenspiel wieder besser funktioniert. Es wäre schade, wenn die Spiele hier als Training missbraucht werden würden.

Kategorien: Spielbericht

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